GALERIE BEUMERS

MONSCHAU     LAUFENSTRASSE 6

 

   Karl von Monschau

ist ein deutscher Maler der Moderne und Objektkünstler.

Er wurde 1944 in Monschau geboren. 1965 richtete er nach seiner Ausbildung sein erstes

Atelier in Aachen ein.

1972 erhielt er zusammen mit dem belgischen Künstler Michel de Witte die Einladung zu

seiner ersten größeren Ausstellung in der Neuen Galerie- Sammlung Ludwig. Danach folgten

hunderte von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland.

Zusammen mit Willy Gallinowski kreierte Karl von Monschau im Jahr ‘79/’80 den Ersten

offiziellen Kunstautomaten in Deutschland. Dieser wurde zunächst in der Neuen Galerie

und ‘82 auf der Documenta7, einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.

Früh setzte sich Karl von Monschau für Gemeinschaftsinitiativen für Künstler ein.

Er gehörte zu den Gründungsinitiatoren der Freien Sommerakademie Aachen (FSA),

und 1985 zu den Gründungsmitgliedern des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK).

Für sein künstlerisches Engagement erhielt Karl von Monschau im Jahr 1988 den

Neuen Preis des Neuen Aachener Kunstvereins.

Die Einrichtung der Regionalgruppe Aachen/Euregio im Bundesverband Bildender

Künstlerinnen und Künstler (BBK) im Jahr 1995 wurde von ihm maßgeblich veranlasst.

Karl von Monschau richtete nach dem Vorbild von Paul Claudel  in St. Fronleichnam den

Aschermittwoch der Künstler ein, eine Begegnung von Kirche und Kunst, die jährlich in über

100 Städten stattfindet.

Auch gründete er im Jahr 2000 das Mobile Büro für Kunstaffären, welches unter anderem als

Mitorganisator und Ansprechpartner bei diversen Veranstaltungen in Erscheinung tritt. Mit

diesem Büro war Karl von Monschau, zusammen mit dem Ludwig Forum und dem Kulturwerk

Aachen, am 17. Januar 2013 in Aachen, Ausrichter des 1.000.050 Geburtstags der Kunst,

welcher 1973 von dem Fluxuskünstler Robert Filliou initiiert und seitdem weltweit gefeiert

wird.

2005 wurde Karl von Monschau vom BBK und 2007 vom NAK zum Ehrenmitglied ernannt.

 

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